Arrecife
Arrieta
Caleta de Famara (La Caleta)
Cueva de los Verdes
Femés
Fundación Cesar Manrique
La Geria
El Golfo
Guinate
Haría
Los Hervideros
Jameos del Agua
Jardín de Cactus
Mirador del Río
Órzola
Playa Blanca
Puerto Calero
Puerto del Carmen
Salinas de Janubio
San Bartolomé
Teguise
Tiagua
Timanfaya Nationalpark
Yaiza

Arrecife

Arrecife bietet jedem Strandmüden mit seiner lebhaften Innenstadt eine willkommene Alternative: Obwohl die Hauptstadt wächst und wächst, verströmt das alte Zentrum noch immer den Charme des ursprünglichen Arrecife, in der Fußgängerzone in der Calle León y Castillo finden Sie zahlreiche schöne Cafés, Restaurants und Geschäfte, und für Kultur-Interessierte gibt es sehenswerte Kirchen und Museen sowie zwei Kinos.

Empfehlenswert: Rund um den Charco de San Ginés, einem natürlichen Hafenbecken, laden mehrere Cafés und Restaurants zu einer Pause ein, hier kann man herrlich sitzen und dem Treiben der Einheimischen zusehen. Die Strandstraße wurde in den letzten Jahren umgestaltet und verschönert, auch hier gibt es einige Cafés und schattige Plätze unter Palmen.
Wer kanarisches Nachtleben erleben möchte, fernab der Touristen-Scharen, ist in Arrecife genau richtig: Es gibt zahlreiche Bars und Diskotheken, teilweise auch unter freiem Himmel, wo sich die einheimische Jugend vergnügt.

 

Museen:

 

Casa de los Arroyo
Kanarisches Bürgerhaus aus dem 18. Jhd.

 

Museo Arqueológico
Archäologisches Museum im Castillo de San Gabriel
Mo - Fr, 8:00 - 14:00 Uhr

 

Museo Internacional de Arte Contemporáneo
Museum für Moderne Kunst im Castillo de San José
Tägl. 11:00 bis 21:00 Uhr
Museums-Restaurant: Tägl. 13:00 - 15:45 und 20:00 - 23:00 Uhr

 

Zurück zur Karte

Arrieta

Arrieta ist ein hübscher kleiner Küstenort im Norden Lanzarotes, mit mehreren sehr guten Fischrestaurants, größtenteils mit Terrasse zum Meer. Besuchenswert!

Am südlichen Ende des Ortes ist der kleine Strand "Playa de la Garrita", der vor Allem im Sommer gut besucht ist. Direkt am Strand gibt es ein "Chiringito" (Strandbude) mit zum Teil schattigen Sitzplätzen und leckeren, kleinen Gerichten. Am Wochenende gibt es hier eine Paella, die sih durchaus lohnt!

 

Zurück zur Karte

Caleta de Famara (La Caleta)

Sicherlich der ursprünglichste Küstenort Lanzarotes: Es gibt eine geteerte Hauptstraße, die Nebensträßchen sind einfache Sandpisten und die Einheimischen weigern sich zum Glück beharrlich, den Ort asphaltieren zu lassen. Die Bewohner sind größtenteils Fischer, inzwischen gibt es auch einige neu erbaute Appartments, die an Touristen vermietet werden. Unmittelbar an den Ort schließt sich der kilometerlange Strand von Famara an, der ein Paradies für Surfer ist. Die Brandung ist je nach Windrichtung recht gewaltig, und es gibt gefährliche Unterströmungen, also Schwimmer aufgepasst!
Im Ort selbst tummeln sich außer den Einheimischen vor allem Surfer und Kite-Surfer und es gibt mehrere Surfschulen, die auch die Ausstattung vermieten.
Am Ortseingang befindet sich rechts eine Tapas-Kneipe, deren Terrasse sich vor allem abends mit großen Gruppen von Surfern füllt. Gegenüber befindet sich ein Restaurant, das neben einheimischen Gerichten auch sehr leckere Pizzas anbietet. Etwas weiter die Hauptstraße entlang liegt auf der linken Seite die Casa Ramón, von außen eher unspektakulär, aber mit einer leckeren Fischplatte!
In der Nähe des kleinen Hafens, direkt am Meer, ist das "Sol" mit einer Terrasse zum Meer und einer windgeschützten überdachten Terrasse auf der Rückseite. Durch die exponierte Lage sind die Preise im "Sol" etwas höher, ein Gläschen Wein und 1 bis 2 Tapas sollte man sich dennoch leisten!

 

Zurück zur Karte

 

Cueva de los Verdes

Ansehen! Unbedingt! Die Cueva de los Verdes gehört zu einem System von Lavatunneln, das bei einem Ausbruch des Vulkans La Corona entstanden ist.
Besichtigungen sind nur geführt möglich, also bringen Sie bitte etwas Zeit und Geduld mit. Die Führung dauert etwa 50 Minuten und ist auf Englisch und Spanisch - auch, wenn Sie diese Sprachen nicht perfekt sprechen, ist ein Besuch absolut lohnenswert!
Lage: Zwischen Punta Mujeres und Orzola im Norden.

Öffnungszeiten: Täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr.

Etwa 5 km entfernt sind die Jameos del Agua, die ebenfalls absolut lohnenswert sind.

 

Zurück zur Karte

 

Femés

Am Ende einer langgezogenen Hochebene liegt Femés, eines der ältesten Dörfer Lanzarotes, ca. 360 m über dem Meeresspiegel. Gegenüber der Kirche ist eine Aussichtsplattform, die Ihnen einen grandiosen Blick über die Ebene von El Rubicón über die Salinas de Janubio und Playa Blanca bis rüber nach Fuerteventura bietet.
Das Dorf verströmt eine angenehme Ruhe, der Dorfkern um die alte Kirche ist ausgesprochen hübsch.
Und in diesem Dorf wohnte Mararía, die Hauptfigur des gleichnamigen Romans von Rafael Arozarena: Wer den Roman gelesen hat, wird ihre Anwesenheit förmlich spüren! (Siehe Literatur-Tips)
Die Zufahrt liegt von Norden kommend kurz vor der ersten Abfahrt nach Uga oder vom Süden kommend über Las Brenas.

 

Zurück zur Karte

 

Fundación Cesar Manrique

Die Fundación Cesar Manrique ist das ehemalige Wohnhaus des bekannten Inselkünstlers, welches er  noch zu Lebzeiten in ein öffentliches Museum umgewandelt hat. Es beherbergt neben Werken von ihm selbst auch Werke zeitgenössishcer Künstler und ist schon allein wegen seiner einmaligen Architektur unbedingt empfehlenswert!

Öffnungszeiten:
Winter (Nov. - Juni):
Mo - Sa, 10:00 - 18:00 Uhr
So: 10:00 - 15:00 Uhr

Sommer: (Juli - Okt)

Mo - So, 10:00 - 19:00 Uhr

Preise:
8 Euro
Kinder bis 12 Jahre: Eintritt frei

 

Zurück zur Karte

 

La Geria

Das wohl bekannteste Weinanbaugebiet Lanzarotes liegt zwischen Uga und dem Monumento al Campesino. Durch die letzten schweren Vulkanausbrüche im 18. Jhd. wurde dieses einst sehr fruchtbare Gebiet vollständig mit einer dicken Lavaschicht bedeckt. Durch ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem wurde das Gebiet wieder fruchtbar gemacht: Jede einzelne Pflanze liegt in einer Kuhle, die mit Picón bedeckt ist. Der Picón speichert die Nachtfeuchtigkeit und gibt sie an die Pflanzen weiter.
Durch diese Anbaumethode ist ein einmaliges Landschaftsbild entstanden, das sehr fremdartig und gleichzeitig beruhigend wirkt.
Entlang der Straße durch La Geria gibt es mehrere Bodegas, in denen Sie den Wein probieren und auch kaufen können. Die meisten dieser Bodegas sind leider sehr touristisch aufgemotzt. Wohltuende Ausnahme und unser absoluter Favorit: Die Bodega "El Chupadero", von Uga aus kommend auf der rechten Seite! Neben köstlichem Wein gibt es sehr leckere Tapas und eine Terrasse mit einem weiten Blick über La Geria!

 

Zurück zur Karte

 

El Golfo

Das kleine Fischerdorf im Süden der Insel sollten Sie unbedingt besuchen! Es liegt zwischen den Ausläufern des Parque Nacional de Timanfaya und dem einzigartigen grünen See (Lago Verde), eingebettet in Vulkangestein. Die Architektur reicht von praktisch-quadratisch bis zu recht hübschen Villen; die meisten dieser Häuser dienen den Einheimischen als Ferien- oder Wochenendhäuser. Viele Einwohner gibt es nicht, dafür aber 11 (!!) zum Teil sehr gute Fischrestaurants. Das bekannteste, das "Bogavante", bietet die schönste Terrasse, und einen freien Blick auf den Sonnenuntergang - sehr romantisch! Allerdings sind die Preise nichts für Sparfüchse ... Für ein Gläschen Wein und eine kleine Tapa lohnt sich der Besuch jedoch unbedingt!

 

Zurück zur Karte

 

Guinate

Kleines Bergdorf im Norden, etwas abseits der Straße zum Mirador del Río. Sehenswert ist die Aussichtsplattform am Ende des Ortes, die einen weiten Blick über den Atlantik und die vorgelagerte Insel La Graciosa bietet.
In Guinate selbst ist der Tropical Park , ein beliebtes Familien-Ausflugsziel mit über 1300 zum Teil exotischen Vögeln.

Öffnungszeiten: Tägl. 10:00 - 17:00 Uhr

 

Zurück zur Karte

 

Haría

Haría, das Tal der tausend Palmen, Oase im Norden der Insel, im Frühling umgeben von einem Meer von Blumen, ist immer einen Besuch wert!
Der Ort liegt relativ abgeschieden in einem breiten, vergleichsweise fruchtbaren Hochtal, im alten Ortskern gibt es einen schönen, großen Platz mit alten, schattenspendenden Bäumen und einem Meer von zwitschernden Vögeln. Auf dem Platz sind mehrere Restaurants und Cafés, die zum Verweilen einladen.
Von Teguise aus kommend befindet sich direkt am Ortseingang auf der linken Seite das Miniaturmuseum "Almogaren de Max", wo man einige Kuriositäten besichtigen kann. Die Umgebung von Haría eignet sich prima zum Wandern und Spazierengehen.

Tipp: Samstagvormittags gibt es auf dem Dorfplatz einen kleinen Handwerksmarkt, der einen Besuch lohnt!

 

Zurück zur Karte

 

Los Hervideros

Südlich von El Golfo gelegen sollten Sie auch hier unbedingt anhalten!
Von der Küstenstraße aus erreichen sie den Parkplatz, von hier aus begehen Sie auf gesicherten Fußwegen diese einzigartigen Lavaklippen. Durch die Auswaschungen des Meeres entstanden hier über Jahrhunderte Höhlen, durch die die Wellen peitschen und das Wasser meterhoch spritzt, ein beeindruckendes Naturschauspiel!

 

Zurück zur Karte

 

Jameos del Agua

Die Jameos del Aguas gehören zum Lavatunnelsystem der Cueva de los Verdes und sind die wohl am meisten besichtigte Sehenswürdigkeit der Insel - zu Recht!
Während die Lava aus dem Vulkan La Corona zum Meer geflossen ist, hat sie diese Tunnel gebildet: Die Oberfläche der Lava ist zuerst erkaltet und hat eine Decke gebildet, unter der die Lava weitergeflossen ist und ein Tunnelsystem von mehreren Kilometer Länge hinterlassen hat.  Die Tunneldecken sind später zum Teil eingebrochen und haben die Jameos gebildet, nach oben offene Höhlen. In den Jameos del Agua ist ein See entstanden, in dem eine kleine silberne Krebsart wohnt, die es sonst nirgends auf der Welt gibt.
Der bekannte lanzarotenische Künstler Cesar Manrique hat die Jameos del Agua künstlerisch umgestaltet, ohne die natürlichen Gegebenheiten nennenswert zu verändern. Entstanden ist eine Landschaft auf mehreren Ebenen, wunderschön ausgeleuchtet und bepflanzt, mit Café und Bars und im hinteren Teil mit einem großen Garten und Wohnräumen, die in die Vulkanlandschaft integriert sind. Ebenfalls im hinteren Teil ist ein natürlicher Konzertsaal, in dem regelmäßig Konzerte stattfinden.
Nehmen Sie sich Zeit für die Besichtigung und lassen Sie die Atmosphäre auf sich wirken!

Öffnungszeiten:
Täglich von 11:00 bis 18:45 Uhr sowie Di. und Sa. von 19:00 bis 3:00, mit Abendessen und Tanz

 

Zurück zur Karte

 

Jardín de Cactus

Ebenfalls von Cesar Manrique gestalteter Kaktusgarten im Norden der Insel, bei Guinate. Für Kakteenfreunde ein Muss!
Der Kakteengarten ist sehr fantasievoll gestaltet, und es ist schier unglaublich, wie viele verschiedene Kakteenarten es gibt!

Öffnungszeiten: Täglich 10:00 - 17:45 Uhr

 

Zurück zur Karte

 

Mirador del Río

Und nochmal Cesar Manrique: Am nördlichsten Zipfel der Insel hat er an der Stelle eines alten Beobachtungsposten in 479m Höhe ein Café/Restaurant mit Aussichtsplattform in den Felsen einbauen lassen: Unbedingt sehenswert! Die Aussicht auf La Graciosa ist beeindruckend, auf der Aussichtsplattform scheint man über dem Meer zu schweben.

Öffnungszeiten: Tägl. 10:00 - 17:45 Uhr

 

Zurück zur Karte

 

Órzola

Nördlichster Ort Lanzarotes. Um den kleinen Hafen, von dem die Fähre nach La Graciosa ablegt, gibt es einige sehr gute Fischrestaurants. Hinter dem Ort ist ein Strand, an dem es jedoch an manchen Tagen recht windig ist.

 

Zurück zur Karte

 

Playa Blanca

Einer der 3 großen touristischen Orte der Insel und von diesen dreien mit Sicherheit der Schönste. Playa Blanca war einst ein kleiner Fischerort und ist im Laufe der letzten 10 - 15 Jahre stetig gewachsen. Inzwischen gibt es unzählige Appartment- und Bungalow-Anlagen, die durch ihre schön bepflanzten Gärten größtenteils sogar ganz hübsch aussehen. In der Nähe des Hafens, von dem aus die Fähren nach Fuerteventura ablegen, gibt es zahlreiche sehr gute Restaurants.
Wenige Kilometer weiter östlich liegen die Papagayo-Strände, die auf jeden Fall einen Abstecher wert sind: Mehrere feinsandige Buchten mit türkisblauem Meer, die auch für Kinder bestens geeignet sind. Die Buchten liegen in einem Naturschutzgebiet, bei der Einfahrt muss eine kleine Gebühr entrichtet werden. (Je Auto, unabhängig von der Personenzahl)

 

Zurück zur Karte

 

Puerto Calero

Exklusiver Yachthafen einige Kilometer westlich von Puerto del Carmen, mit einigen sehr guten Restaurants. Von hier aus starten mehrere Bootstouren. Besonders interessant für Taucher und andere Wassersportler.

Tipp: Das Delphin- & Walmuseum direkt am Hafen. Lohnenswert!

 

Zurück zur Karte

 

Puerto del Carmen

DAS Tourismus-Zentrum schlechthin, mit hunderten von Appartmentanlagen und Hotels, zahllosen Restaurants, Bars und Diskotheken: Wer's trubelig mag, ist hier richtig!
Und dennoch: Wenn man den ersten "Schock" überwunden hat, entdeckt man weitläufige Strände, kleine Buchten und idyllische Restaurants (stimmt wirklich!) direkt am Meer. Zwischen dem Hotel Los Fariones (hat übrigens einen traumhaften Garten!) und dem alten Hafen liegt an einer kleinen Mole ein kleines Restaurant mit Terrasse, wo man tatsächlich noch einheimische Gerichte bekommt.
Wer es ruhig und idyllisch mag, sollte diesen Ort dennoch meiden.

 

Zurück zur Karte

 

Salinas de Janubio

An der Westküste südlich von El Golfo liegt die größte Salinenanlage der Insel. Bis in die sechziger Jahre waren die Salinas ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, heute wir hier nur noch Salz in sehr geringen Mengen für die Insel selbst gewonnen. Die Anlage mit ihren unterschiedlich großen Becken, in die das Meerwasser gepumpt wurde, soll aber auch aus touristischen Gründen weiterhin erhalten bleiben. Geplant ist hier ein Salzmuseum, das über die verschiedenen Arten der Salzgewinnung informieren soll.

 

Zurück zur Karte

 

San Bartolomé

Der Platz rund um die Kirche und das Gemeindezentrum ist sehr schön angelegt, hier kann man sich bei einer Inselrundfahrt eine herrliche Pause im Schatten einiger Bäume gönnen und die beschauliche Atmosphäre auf sich wirken lassen.

Empfehlenswert: Der Gemüseladen "La Huerta" in der kleinen Nebenstraße zwischen dem Platz vor Kirche und Gemeindehaus und dem eigentlichen Dorfplatz. Hier gibt es frisches Obst und Gemüse zu erschwinglichen Preisen.

 

Zurück zur Karte

 

Teguise

Wunderschön! Ehemalige, seit 1973 unter Denkmalschutz stehende Hauptstadt Lanzarotes. Die Gebäude größtenteils aus dem 16. und 17. Jahrhundert, Kopfsteinpflaster, restaurierte Kirchen und Klöster, Galerien und Museen, Bars und Restaurants, originelle Läden mit Schmuck und Kunstgegenständen...Teguise bietet unzählige Sehenswürdigkeiten und Baudenkmäler, zu erleben allerdings kaum Sonntags! Dann findet in Teguise der große Markt statt und die ganze Stadt ist überfüllt mit Touristen und Bussen. Wer Trubel und Gedränge liebt findet hier Kunsthandwerk, Textilien aller Art, auffallend günstige Marken- und Luxusartikel, die man vielleicht genauer unter die Lupe nehmen sollte und andere Dinge die woanders meist günstiger sind. Wer es eher ruhig mag, beobachtet das bunte Treiben von oben und fährt zur am östlichen Ortsrand gelegenen Festung „Castillo Santa Bárbara“, am Rande des 452 m hohen Vulkanberges Guanapay. Hier genießt man den unglaublichen Rundblick über die gesamte Insel. In den alten Gewölben dieser Festung ist heute das Emigrantenmuseum untergebracht.
Ein paar Kilometer südlich von Teguise liegt das Örtchen Nazaret, hier sollten Sie sich unbedingt die von César Manrique entworfene Anlage "LagOmar" ansehen. Dieses Anwesen fasziniert durch seine in Lavafels gemeißelten Grotten, die durch Tunnel und Treppen verbunden sind. Das Café-Restaurant mit französischer und vegetarischer Küche organisiert außerdem Kunstaustellungen und Musikabende mit Klassik und Jazz. Die exzentrische Felsvilla gehörte einst dem Schauspieler Omar Sharif, der sie der Legende nach beim Glückspiel verlor. Ein wunderschöner Ort , in dem wir nicht ganz ohne Stolz abseits von den öffentlich zugänglichen Teilen gelegen eine kleine Ferienwohnung anbieten!

Öffnungszeiten "Museo del Imigrante": Mo-Fr 10-16, Sa+So 10-15 Uhr, im Sommer eine Stunde kürzer.
Eintritt 3 Euro

Öffnungszeiten "Restaurant LagOmar": Di-So ab 12 Uhr, So nur bis 18 Uhr.

 

Zurück zur Karte

 

Tiagua

Gerade mal 100 Einwohner hat dieses typische Bauerndorf.  Zwei prächtige Mühlen zeugen vom einstigen Getreideanbau, zwischen den Kakteen der Lavafelder wachsen heute Tomaten, Mais und Kartoffeln.
Der Besuch des „Museo Agrícola El Patio“ versetzt Sie in vergangene Zeiten der Landwirtschaft.
Von Töpferwaren, Zugmühlen, Weinpressen und altem Ackergerät über das Tiergehege mit Dromedar, Esel und Ziegen sollten Sie sich die im Eintrittspreis enthaltene Weinprobe nicht entgehen lassen!

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 10 -17:30 Uhr.

 

Zurück zur Karte

 

Timanfaya Nationalpark

Herzstück des Nationalparks sind die Feuerberge, die „Montañas del Fuego“, entstanden während der großen Vulkanausbrüche im 18. und 19. Jahrhundert. Elf Ortschaften wurden unter den glühenden Magmaströmen begraben, die Ströme bedeckten eine Fläche von etwa 200 Quadratkilometern, 1974 wurde ein Viertel dieses Gebietes zum Nationalpark erklärt.
Von Süden aus Yaiza und von Norden aus Tinajo/Mancha Blanca kommend fahren Sie auf einer asphaltierten Straße durch die wüstenhaften, schwarzen Geröllfelder und Aschetäler. Aufgerissene Krater wohin man schaut, besonders in der Abendsonne schimmern die Berge rostrot und man fühlt sich auf einen anderen Planeten versetzt. Hier machte die NASA letzte Testfahrten ihres Mondfahrzeugs, der Kultfilm „Planet der Affen“ wurde hier gedreht.
Südlich von Mancha Blanca liegt das Besucherzentrum „Centro de Visitantes e Interpretación“. Videos, Schautafeln und Modelle erklären und illustrieren die Welt der Vulkane. Ein Film über die Geschichte der Feuerberge und ein simulierter Vulkanausbruch im Eruptionssaal sind sehenswert und versetzen sie beinahe in die Zeit der Ausbrüche des 18. Jahrhunderts.

Öffnungszeiten: Täglich 9-17 Uhr, Eintritt frei.

Von der Straße abzweigend weist Ihnen der Feuerteufel mit Dreizack den Weg zum Plateau „Islote de Hilario“ mit dem Restaurant „El Diablo“ und einem Souvenierladen. An der Schranke lösen Sie ein Ticket und fahren auf den Parkplatz, von dem aus auch die Busfahrt durch die „Ruta de los Volcanes“ startet.
Hier oben herrscht in sechs Metern Tiefe eine Temperatur von 400 Grad Celsius, die Mitarbeiter des Nationalparks demonstrieren anschaulich, wie heiß der Boden unter Ihren Füßen ist. Grasbüschel werden in Bodenspalten geworfen und entzünden sich in Sekundenschnelle; in Aushöhlungen schüttet man Wasser, das als kochende Fontäne wieder hervor schießt.

Ein absolutes Muss ist allerdings die Busfahrt, im Schritttempo geht es etwa 30-40 Minuten am Rande von Kratern entlang, durch die Feuerschlucht, das „Tal der Ruhe“ und auf den Gipfel des Timanfaya. Die Chronik des Pfarrers aus Yaiza zur Geschichte der Vulkanausbrüche wird während der Fahrt per Band abgespielt, dramatische Musik von Beethoven, Wagner und Richard Strauss untermalt die fantastische und einzigartige Aussicht. Gänsehaut garantiert!

Öffnungszeiten: Täglich 9-17 Uhr, Eintritt mit Bustour 8 Euro.

Tipp: Fahren Sie am Nachmittag hin, am Vormittag wimmelt es hier von Touristenbussen!

 

Zurück zur Karte

 

Yaiza

Die Hauptstadt der größten und südlichsten Gemeinde Lanzarotes ist schon zweimal zum "schönsten Dorf Spaniens" gewählt worden. Palmenbepflanzte Straßen, weiße Häuschen mit blühenden Gärten, Galerien und Kunstausstellungen, die beiden hübschen Plätze um die Pfarrkirche "Iglesia de Nuestra Señora de los Remedios“ aus dem 18. Jahrhundert...Yaiza bietet viel Sehenswertes! Berühmt ist auch das von César Manrique und Luis Ibáñez Magalef gestaltete VIP-Restaurant "La Era", origineller ist vielleicht die schräg gegenüber der Kirche liegende Bar aus alten Zeiten "Bar Stop". Hier treffen sich Einheimische zu Wein und Tapas, ein Namensschild gibt es nicht, also fragen Sie sich durch. Yaiza ist mehr als einen Besuch wert!

 

Zurück zur Karte